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07.03.2017

Hoher Besuch bei den "Neugierdsnasen"

Ganz besondere Gäste konnten die „Neugierdsnasen“ – eine der 5 Kindergruppen des Kinderbüros der Universität Wien - begrüßen: Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner schaute gemeinsam mit Vizerektorin Christa Schnabl am Campus der Universität Wien vorbei.

Nach einem Begrüßungslied der Kinder erzählten die Mini-NachwuchsforscherInnen von ihrem Jahresthema „Demokratie“. Genau erklärten sie, dass Demokratie Mitbestimmung bedeutet und sie wussten auch zu berichten, dass im Zeitalter der Ritter nur die Könige bestimmt haben. Das war gar nicht demokratisch.  Mit Vizerektorin und Vizekanzler teilten die Kinder die Erfahrung, dass man beim Abstimmen nicht immer gewinnt, und sie waren sich einig, dass es gut ist, wenn man seine Meinung sagt und mitredet. Demokratisch geht es auch bei der Auswahl der Themen zu, die Kinder erzählten begeistert, dass sie ab jetzt zum Thema „Meer“ forschen.

Als Thema der Erwachsenen wurde „die soziale Dimension der Hochschulbildung“ gewählt. BM Mitterlehner und Vizerektorin Schnabl diskutierten im Anschluss an ihren Besuch bei den Kindern mit Biologin Ulrike Bechthold und Ernährungswissenschafterin Stephanie Lilja, zwei Mütter der Kindergruppenm und Karoline Iber als Geschäftsführerin des Kinderbüros die praxisnahen Probleme studierender und wissenschaftlich tätiger Eltern. Es wurden nicht nur die bestehenden Möglichkeiten gelobt, sondern auch offen diskutiert, wo noch Aufhol- und Korrekturbedarf besteht. Immerhin ein Viertel der studierenden Eltern wünscht sich eine Ausweitung der Betreuungsangebote, Stipendien sollten mit Wiedereinstieg in den Beruf kombinierbar bleiben und die Rolle der Väter weiter gestärkt.

Ein sichtlich begeisterter Vizekanzler verließ schlussendlich die „Neugierdsnasen“ und resümierte selbst: „Das ist ein best practise Beispiel im universitären Sektor“. Die Kinder der Kindergruppe konnten in dem Fall  nur zustimmen und widmeten sich sofort wieder begeistert ihren Montessoriübungen, während die beide Mütter noch schnell in die Bibliothek und in den Hörsaal zu ihren Studierenden huschten.

(Fotos: uni:view Redaktion)

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