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SiS-Catalyst: Children as Change Agents for Science in Society

Das Kinderbüro der Universität Wien ist Initiator von SiS-Catalyst und hat eine maßgebliche Rolle in dessen Umsetzung. Das Projekt wird über vier Jahre von der Europäischen Kommission im 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration gefördert. (2011-2014)

Ziel von SiS-Catalyst ist, die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Wissenschaft und Forschung soll durch strategische Innovation weiter zu fördern. Kinder sollen auch in der Wissenschaftspolitik als wichtiger Teil der Gesellschaft wahrgenommen und gehört werden. Im Rahmen von Wissenschaftskommunikation sollen sie also nicht nur als AdressatInnen verstanden werden, sondern auch als aktiv Gestaltende. Dass die Auseinandersetzung mit Kindern und Jugendlichen als Zielgruppe auch wesentlichen Einfluss auf die institutionelle Entwicklung von Wissenschaftsorganisationen hat, wurde durch Projekte  wie Kinderuni in ganz Europa mittlerweile vielfach bestätigt. Heutige Entscheidungen in Wissenschaft und Politik betreffen insbesondere die Studierenden und WissenschafterInnen von morgen – die heute noch Kinder und Jugendliche sind. Auf ihr kreatives Potenzial – ungeachtet ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft - kann aber die Wissenschaft von morgen nicht länger verzichten. Nun gilt es daher, dieses Verständnis durch geeignete Maßnahmen im Rahmen von SiS-Catalyst nachhaltig zu verankern. Im Rahmen von SiS-Catalyst gelten daher die folgenden Prinzipien:

„Mutual Learning“ – Wechselseitiges Lernen ist das Stichwort in dieser EU-Bildungsstrategie: Mehr über die Vorstellungen und Ideen der Kinder und Jugendlichen von Wissenschaft zu erfahren und die gewonnen Erkenntnisse nachhaltig in die Gestaltung von Wissenschaftsvermittlung einfließen zu lassen. Strategien für eine Entwicklung der Bildungslandschaft werden im Dialog von WissenschafterInnen und Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren erarbeitet. So wird jenen eine Stimme gegeben, die von den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen am meisten betroffen sein werden.
„Social Inclusion“ ist ein weiteres Ziel und gleichzeitig Grundhaltung von SiS-Catalyst. Es werden Vorschläge und Richtlinien erarbeitet, wie Wissenschaftskommunikation auch bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche erreichen kann. Institutionen werden dabei unterstützt in ihrem regionalen Kontext zu erkennen, welche Kinder einen erschwerten Zugang zu akademischer Wissenschaft und Forschung haben – und Strategien zu entwickeln, wie man auch solche Zielgruppen besser ansprechen und fördern kann, z.B. durch entsprechende Kriterien und Vergleichsmöglichkeiten. So wird es im Rahmen von SiS-Catalyst auch ein Mentoring-Programm geben, um Erfahrungen aus Modellprojekten auf Europäischer Ebene auf breiterer Basis erfolgreich umzusetzen.

SiS-Catalyst bringt 30 Partnerorganisationen aus 23 Ländern zusammen, die führend an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft agieren. Österreich ist durch drei Vorzeigeinstitutionen im Bereich Wissenschaftsvermittlung vertreten:  Das Kinderbüro der Universität Wien, die Universität Innsbruck und das ZOOM Kindermuseum. Koordiniert wird das Großprojekt von der University of Liverpool.

Das Projekt ist ein Beitrag zur Lösung der Herausforderungen für Europa 2020 – Österreich gestaltet diesen Beitrag für die Zukunft Europas wesentlich mit!
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage von SiS Catalyst:
http://www.siscatalyst.eu/

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